The Evolution of Payment and e-Money Institutions

Erschienen am 15. Juni 2011

Mit Einführung der Zahlungsdienste- und der e-Geld Richtlinie hat die Europäische Union einen EU-weit einheitlichen Rechtsrahmen für Zahlungs- und e-Geld-Dienste geschaffen, der den Markt für neue Wettbewerber öffnen und die Schaffung neuer, innovativer Dienste ermöglichen soll. Als Vehikel für den Eintritt neuer Wettbewerber wurden dabei zwei neue Arten einer Teilbanklizenz eingeführt: Das Zahlungsinstitut und das e-Geld Institut.

Die Studie untersucht, welche Bewegungen im Markt durch die neuen Institute bereits erkennbar sind und wie der Markt sich in Zukunft entwickeln wird. Zu diesem Zweck haben wir alle in der EU registrieren Zahlungs-und e-Geld Institute untersucht.

Die Studie beschreibt, aus welchen Ländern die Institute kommen, welche Dienstleistungen sie anbieten und welche Dienstleistungen besonders häufig vertreten sind. Sie zeigt Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern, identifiziert die hinter den Instituten stehenden Investoren und ihre Motive. Schließlich gibt sie einen Ausblick auf zukünftig zu erwartende Trends.


Wesentliche Inhalte in Kürze:

Marktüberblick Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute

  • Fast 350 Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute waren bis 31. April 2011 registriert
  • Über 50% aller Institute sind in Grossbritannien registriert, gefolgt von Deutschland und den Niederlanden
  • In Osteuropa stieg die Zahl der Registrierungen in letzter Zeit deutlich an
  • Am meist verbreitete Zahlungsdienstleistungen sind Foreign Exchange und Geldtransfer-Dienstleistungen, gefolgt von Pre-Paid Produkten und Dienstleistungen der Zahlungsverkehrsabwicklung

Zunahme der Markteintritte

  • Die überwiegende Zahl der Institute war bereits vor Inkrafttreten der Payment Services Directive (PSD) und Electronic Money Directive (EMD) im Markt präsent
  • 20% oder 65 Institute sind neu im Markt, die meisten mit innovativen Ansätzen
  • Neue und innvoative Dienstleistungen reichen von der elektronischen Geldbörse über Pre-Paid-Produkte bis hin zur Integration von Acquiring, Zahlungsverkehrs-Abwicklung und POS-Lösungen

Verstärkter Wettbewerb

  • Rund 40% der Institute sind Private Equity finanziert
  • Starke Zunahme von Investoren aus dem Nicht-Finanzdienstleistungs-Sektor
  • Ausgeprägter Trend bei Internet- und Online-Zahlungsdiensten
  • Banken und etablierte Finanzdienstleister sollten umgehend handeln, anstatt die Marktentwicklung abzuwarten


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